Jonathan Müller im Höhenflug

Veröffentlicht am Donnerstag, 16. Mai 2019

Nur eine Woche nach den Landesverbandsmeisterschaften ging der Nachwuchs des Rad Teams Stadtwerke Unna in Krefeld-Fischeln an den Start.

Die U13 mit Landesmeister Colin Plich, Vize-Landesmeister Jonathan Müller, David Sechmann und Tom Wendel gingen mit den Erfolgen der Vorwoche gestärkt an den Start. Gleich mit dem Start des Rennens trat der zweifache niederländische Meister Kroesbergen in die Pedale und suchte sein Glück in der Flucht. Gemeinsam gelang es den Mannen des RSV Unna die Lücke zu schließen. Kroesbergen holte einmal Luft und trat erneut an. Nun gelang es ihm sich entscheidend abzusetzen. Mit etwas Abstand setzte Müller nach, ohne die Lücke jemals schließen zu können. Hinten machten sich Plich und Sechman breit und waren so die notwendige Unterstützung für Müller, seinen Vorsprung fortlaufend auszubauen. Am Ende erreichte Müller den zweiten Platz hinter dem niederländischen Meister. Plich sprintete auf Rang fünf und Sechmann, der im Spurt eingebaut wurde, landete auf Platz 10.

In der U11 lief es nicht ganz so gut. „Die Zwillinge Paul und Josefine Wendel haben in den letzten Wochen sehr hart trainiert, für sie offensichtlich doch ein bisschen zu viel. Sie scheinen im Moment ein wenig müde zu sein und hinken ein wenig hinter ihren Möglichkeiten her. Sie landeten auf den Plätzen 8 und 9.

 

Horrocrash mit schweren Folgen

Justin Wolf (Bike Aid) und Felix Happke waren mit weiteren Sportlern auf dem Weg zum Bundeligarennen nach Chemnitz. Zwischen Magdala und Bucha fuhr ihr Fahrzeug auf einen Lkw auf. Während Happke nur leichte Verletzungen erlitt, wurde Wolf schwer verletzt. Noch härter traf es die Insassen vorne. Sie mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die nächsten Wochen wird Wolf auf sein Rad verzichten müssen. Es bleibt für ihn die Hoffnung, bei den Dt. Meisterschaften in sieben Wochen wieder am Start stehen zu können.

 

Aaron Grosser mit erstem internationalen Sieg

Nach seinem Wechsel zum Profiteam Bike Aid kommt Grosser in diesem Jahr so richtig in Schwung. Nachdem er frühzeitig die ersten Top-Platzierungen einfahren konnte, gelang ihm nun in Belgrad die erste Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung einer Rundfahrt. Lange wurde er für den Sieger gehalten, am Ende wurde Aaron dann nur auf Platz zwei geführt, weil der zeitgleiche Sieger die besseren Einzelergebnisse aufweisen können. Nicht enttäuscht, sondern motiviert, ging es direkt weiter in die Türkei. Hier klappte es dann endlich mit seinem ersten UCI-Sieg der Karriere.

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Unna

 

 

 

 

 

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