Radsportbezirk Westfalen-Mitte

Felix Happke mit Sechstage-Sieg

Am 02.01.2019 erhielt er seine Lizenz vom RSV Unna, einen Tag später startete er beim Sechstagerennen in Rotterdam. Am Ende stand sein erster Sieg bei einem Sechstagerennen.

Die vergangenen beiden Jahren im Profiteam Sauerland NRW verliefen nicht wie gewünscht für das Eigengewächs des RSV Unna. Um so überraschender nun sein Einstieg der Rückkehr zum Stammverein.

Es fing schlecht an für Felix Happke und seinen Partner Moritz Augenstein. Als es zum finalen Sprint in der Jagd ging, sprang Happke in aussichtsreicher Position die Kette herunter. Damit landete das Team am Ende des ersten Tages auf dem vierten Platz.

Am zweiten Renntag dann der erste Paukenschlag des Duos. Mit einem ersten Sieg im Jagdrennen setzten sich die beiden im Spitzentrio fest. Ein Erfolg, der bei dieser starken internationalen Konkurrenz nicht erwartet werden konnte. Mit den Siegen in der vierten und fünften Nacht führten Happke und Augenstein vor der letzten Nacht.

„Heute war es ein wenig kribbelig. In der Jagd rutschte ein Fahrer von oben runter in mein Rad und schoss mich ab. Zum Glück ist nichts passiert und ich konnte weiter fahren.“ Der Erfolg sorgt dann aber schnell für Neider. „Wir hatten am Ende Stress mit dem bis dahin führenden holländischen Team. Sie warfen meinem Partner vor, er hätte sie beim Ausscheidungsfahren behindert. Sie drohten uns gar, uns am kommenden Tag abzuräumen.“

Die Kommissäre nahmen vor der letzten Nacht alle Fahrer zur Seite und drohten, für den Fall unsportlichen Verhaltens, mit einem sofortigen Ausschluss. Dies zeigte Wirkung und es wurde fair zu Ende gefahren. „In der Jagd haben wir uns dann auf unsere Sprintstärke konzentriert und darauf geachtet, dass die Zweitplatzierten keinen Rundengewinn einfahren konnten. Dass ist uns auch gut gelungen. Am Ende konnten wir dann unsere Siegerrunde drehen. Ein geiles Gefühl, der Erfolg tut gut.“

Bereits an diesem Donnerstag geht Happke beim Sechstage-Rennen in Bremen an den Start. Dort startet er im Team mit dem starken Belgier Arne de Groote.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Unna

 

 

 

 

 

Donnerstag, 22. August 2019

 

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