Radsportbezirk Westfalen-Mitte

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Ute Weber aus Erndtebrück erneut Duathlon Meisterin auf der Kurzstrecke

Osthelden/Alsdorf: Bei besten Wetterbedingungen wurden die deutschen Duathlon Meisterschaften erneut im westlichen Zipfel NRWs, in Alsdorf, ausgetragen. Duathlon zieht immer mehr sehr ambitionierte Ausdauersportler in seinen Bann, dies beweisen die diesjährigen Teilnehmerzahlen über alle Startgruppen des DACHSER Duathlons. Dieser ist erstmals in die weltweite POWER[WO]MAN-Serie eingebunden.

Eine sehr große Leistungsdichte ist vorwiegend im Jugend- als auch im Altersklassenbereich mit weiter steigender Tendenz zu erkennen. Für den RSV Osthelden gingen Ute Weber (AK 55) und Martin Hansel (AK 50) an den Start.

Martin, bekannt für seine außergewöhnliche Ausdauerstärke, letztes Jahr Finisher auf der Triathlon Double- und Tripple-Langdistanz, wollte es nun auch mal bei den spritzigen Distanzen probieren.

Um 12:45 Uhr ging das Männerfeld mit ca. 200 Altersklassenathleten auf die Strecke. Es galt vier Runden a 2,5 km im sehr winkligen, aber schönen Innenstadtkurs zu laufen. Anschließend ging es auf die leicht wellige Wendepunkt-Radstrecke, auf der 6 Runden mit jeweils 6,65 km zu fahren waren. Für den abschließenden Lauf mussten nochmals 2 Runden auf gleicher Strecke durch die Stadt gelaufen werden.



Martin konnte den ersten Laufsplitt in 39:01 Minuten absolvieren. Auf dem Rad fand er aber nicht sein eigentliches Leistungslevel und musste einige Altersklassenkollegen ziehen lassen. Nach 1:02.:26 Stunden kam er zum 2. Wechsel. Im abschließenden 5 km lauf lief er nochmals mit einem 4er Schnitt durch die Innenstadt. Zufrieden, aber abgekämpft kam er nach 2:04.55 Stunden ins Ziel und hatte seine persönliche Bestzeit vom Vorjahr um über 6 Minuten verbessert. Lediglich die erreichte Platzierung (12. Platz) ließen ihn kurzfristig ein wenig enttäuscht aussehen. 8 Athleten der gleichen AK innerhalb von 5 Minuten, dies ist halt ein anderes Training auf den kurzen Distanzen.

Ute Weber startete um 13:30 Uhr in einem ebenfalls deutlich größeren Feld wie im Vorjahr. Ihre Konkurrentinnen kannte sie, wusste aber auch, dass einige starke Damen aus der AK 50 nachgerückt waren. Für Ute war es der erste Wettkampf im Jahr 2018. Nach schlechten Witterungsbedingungen für alle Teilnehmer nach dem vergangenen Winter und einigen heftigen grippalen Infekten, wusste sie nicht wirklich wo sie steht. Sehr pessimistisch und verhalten ging sie auf den ersten Laufsplit, konnte sich dann aber mit jeder weiteren Laufrunde ein wenig steigern. Ihre ernsthaften Konkurrentinnen nahmen ihr beim Lauf über 10 km gut 4:30 Minuten ab. Nach dem Wechsel aufs Rad drehte Ute den Spieß jedoch um. Mit einer wahnsinnigen Radzeit von 1:09:02 Stunden, die im gesamten Damenfeld erreichte 11. beste Zeit überhaupt, ließ sie ihre Altersklassen-Kolleginnen deutlich hinter sich und verschaffte sich damit einen Vorsprung von über 2:30 Minuten auf die zweitplatzierte Athletin. Im abschließenden Lauf konnte sich Ute mit einem Vorsprung von über einer Minute ihrer Verfolgerinnen erwehren und kam überglücklich ins Ziel. Dieses erste hervorragende Wettkampfergebnis zeigte Ute, dass Training und Zielsetzung die richtige Richtung aufzeigten. Wünschen wir ihr weiterhin Erfolg dabei.

 


v.l. Martin Hansel und Ute Weber bei Duathlon DM in Alsdorf

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Osthelden

 

 

 

 

 

Dienstag, 25. September 2018

 

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