Radsportbezirk Westfalen-Mitte

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Heßmann und Koch starten bei der Straßen WM in Yorkshire

Mit Michel Heßmann und Franzi Koch hat der Bund Deutscher Radfahrer zwei RSVer für die Straßen-WM benannt. Die Titelkämpfe finden in der Zeit vom 22.09. – 29.09.2019 in Yorkshire statt.

Während die Nominierung bei Michel Heßmann keine große Überraschung für die Verantwortlichen im RSV Unna ist, sieht es bei Franzi Koch ein wenig anders aus. Sie fährt in diesem Jahr ihr erstes Elite Jahr. Bei der Nominierung hat die vierte der Deutschen Meisterschaften unter anderem Charlotte Becker ausgestochen. Dabei hat ihr sicherlich der erste Sieg im Rahmen der Boels Ladies Tour geholfen im BDR nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen.

 

Heßmann führt beim kleinen Giro d`Italia das deutsche Team an

Michel Heßmann ist nach seinem Sturz beim Zeitfahren im Rahmen der EM jetzt richtig heiß. Er ist mit seinem Trainer vorab nach Yorkshire gereist, um sich die wellige und windanfällige Strecke genau anzusehen. Alles ist ausgerichtet auf dieses eine große Rennen. Der Giro della Lunigiana (ITA) nutzte er für seine Vorbereitung. Auf der ersten Etappe dominierte er lange Zeit das Rennen, führte zur Rennhälfte mit drei Minuten im Alleingang. Am letzten Anstieg 15 km vor dem Ziel schmolz der Vorsprung sehr schnell, da die italienische Nationalmannschaft Druck machte. Am Ende kam er, beim Sieg des Dt. Meisters Marco Brenner, mit 45 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Michel Heßmann fuhr in den weiteren Tagen immer wieder Top Ten Ergebnisse ein. Auf der selektiven vierten Etappe um Casette, mit einer Bergankunft, kam er auf den vierten Tagesrang mit zwölf Sekunden Rückstand. Im Gesamtklassement für Heßmann auf einen starken fünften Rang und wurde damit bester Deutscher.

 


Deutsche Meisterschaften in Genthin

Bereits wenige Tage später gewann Heßmann mit dem NRW Vierer das Bundesliga-Zeitfahren über 50 Kilometer in Genthin. Das Team benötigte 56 Minuten für die Strecke und siegte vor Bayern und Sachsen.

An gleicher Stelle bestritten auch die Frauen ihr Bundesligarennen über 40 Kilometer. Das d.velop ladies team Quartett mit Tatjana Paller fuhr auf einen guten vierten Rang. Paller bereitet sich aktuell auf die im Oktober stattfindende Militär-WM vor.

Bei dem als DM gewerteten Mannschaftszeitfahren der Elite fuhr Jon Knolle mit seinem Team Sauerland NRW auf den sechsten und Like Derksen mit dem Team Sportforum (Düsseldorf) auf den elften Rang.

 


NRW Meisterschaften im Bergzeitfahren

Im sauerländischen Winterberg fanden in diesem Jahr die NRW Meisterschaften im Bergzeitfahren statt. Den Titel für den RSV Unna sicherte sich Markus Voß in der Senioren 3 Klasse. Nach 8 Kilometern am Berg kam er mit einem Schnitt knapp unter 30 Km/h in Ziel.

Keine Chance um den Sieg mitzufahren hatten die Sprinter des RSV Unna in der U13. Dafür kämpften Colin Plich und Jonathan Müller bis zum letzten Meter um die Bronzemedaille. Am Ende landete Colin nach vier Kilometern mit einem winzigen Vorsprung von 0,5 Sekunden vor Jonathan. Auf Platz neun fuhr Tom Wendel. Bei der U15 fuhr Lasse Schenkmann in seinem ersten Zeitfahren auf den elften Rang.

Bei den Jüngsten war es erneut Paul Wendel, der mit Platz zwei auf sich aufmerksam machte. Auf Patz drei fuhr seine Zwillingsschwester Josephine, die damit gleich die Wertung der weiblichen Klasse gewann.



Justin Wolf mit internationalem Podest

Er ist ein Spezialist auf dem Zeitfahrrad. Mit seinen starken Ergebnissen in den vergangenen Jahren machte er hier immer mehr auf sich aufmerksam. In China verpasste er vor wenigen Wochen noch sein erstes internationales Treppchen. Bei der 30. Auflage des französischen Zeitfahr-Wettbewerbes Chrono Champenois, eingestuft als UCI-Rennen der Kategorie 1.2, setzte der Mannschafts-EM Zweite nun sein persönliches Highlight.

Bei den Männern musste sich Justin Wolf (Bike Aid) nur dem U23-Weltmeister im Einzelzeitfahren, Mikkel Bjerg (Hagens Berman Axeon), geschlagen geben und wurde Zweiter. Der Däne legte die 33,4 Kilometer in 40:32 Minuten zurück und war damit 24 Sekunden schneller als Wolf.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: RSV Unna

 

 

 

 

 

Sonntag, 20. Oktober 2019

 

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