Radsportbezirk Westfalen-Mitte

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Ergebnisbericht RSV Unna

Paller verteidigt Bundesliga-Führung

Sie hatte gehofft, bei der Bahn-Bundesliga in Mannheim ihre Führung verteidigen zu können. Am Ende hat die ehemalige Europameisterin im Punktefahren ihre Führung nicht nur souverän verteidigen, sondern weiter ausbauen können.

Im Punktefahren und im Zweiermannschaftsfahren (mit Lisa Küllmer) landete sie jeweils auf Platz 2. Weiter geht es in der Bundesliga nun bei der Dt. Bahnmeisterschaft im süddeutschen Oberhausen.

Wolf auf Platz 4 der Oder-Rundfahrt

Im vergangenen Jahr ging Justin Wolf mit der Nationalmannschaft bei der Oder-Rundfahrt an der Start und wurde Gesamt-Zweiter. „Die Form ist gut, ich hoffe auch in diesem Jahr wieder vorne landen zu können.“ Am Ende fehlten Justin Wolf 15 Sekunden zum Podestplatz. Sieger wurde Tom Wirtgen, der bei der Drei-Länder-Meisterschaft Platz 5 der luxemburgischen Meisterschaft erreichte.

Im Zeitfahren legte Justin Wolf mit dem dritten Platz den Grundstein für seine gute Platzierung. „Die Strecke war für mich noch zu kurz und hatte zu viele Richtungsänderungen, so dass ich nicht richtig in Fahrt gekommen bin. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis sehr zu frieden.“

Bei den Sprintankünften konnte Aaron Grosser mit Platz 5 (erste Etappe) und Platz 3 (Schlussetappe) zeigen, dass er gut in Form ist. Sehr erfreulich auch der Wieder-Einstieg von Jon Knolle (beide Team Sauerland NRW), der nach zwei verletzungsbedingten Pausen im Zeitfahren auf Platz 13 fuhr.

Doppelsieg für Franzi Koch

Sie bereitet sich auf die dt. Meisterschaft im MTB vor, als Zwischenstation zur Weltmeisterschaft. Dazu ging es für Franzi nach Houffalze (Belgien). Im Drei Nation-Cup wollte sie sich die letzten Punkte für einen guten Startplatz bei der WM sichern. „Es war ein technischer Kurs, so wie ich ihn am liebsten mag. Ich konnte mich direkt am Anfang absetzen und dann meinen Vorsprung stetig ausbauen.“

Anschließend ging es wieder auf die Straße, diesmal in Holland, bei der Ronde van Twente. Die Juniorinnen gingen gemeinsam mit der männlichen Jugend auf die 80 km lange Strecke. Es sollte ein schnelles Rennen werden, auch, weil Franzi Koch immer wieder attackierte und versuchte eine Gruppe bilden zu können. „Ich habe es oft versucht, weil die Strecke sehr winkelig war und es bei einem so großen Starterfeld schon einmal kribbelig werden kann.“ So kam es dann auch. Franzi zog es in einem Massensturz mit zu bogen. Der Körper musste einen Teil der Energie aufnehmen. „Ich habe mir da einige Schürfwunden zugezogen und hatte eine starke Acht im Hinterrad. Die Organisation hat das super geregelt und das Rennen angehalten, damit alle sich sortieren und weiter mitfahren konnten.“ Weil sich keine Fahrerin lösen konnte kam es dann zum Massensprint. Taktisch klug hatte sich Franzi auf der langen Zielgeraden positioniert und im richtigen Moment angetreten. Sie ließ den Konkurrentinnen, darunter die niederländische Meisterin, keine Chance und gewann mit mehr als einer Radlänge Vorsprung.

 

 

 

 

Colin Plich springt auf das Treppchen

Es war wieder einmal ein starkes Rennen. Zum dritten Mal hintereinander zeigte der junge Colin Plich, dass in ihm ein großer Sprinter heranwachsen kann. Die 11/12-jährigen Fahrer hatten 18 km auf dem schweren Kurs in Spich zu bewältigen. Colin gelang es dabei in den Prämiensprints immer wieder, sein Taschengeldkonto aufzubessern. Als es dann zum letzten Mal den Anstieg zum Ziel hochging hatte er noch genug Reserven, um auf Platz drei zu sprinten.

 

 

 

Dt. Meisterschaft Bahn

Ab Mittwoch finden die Dt. Meisterschaften auf der Bahn in Dudenhofen statt. Der RSV Unna ist in diesem Jahr nur mit einem kleinen Team (Tatjana Paller, Charlotte Becker, Luca Felix Happke, Lucas Liß und Justin Wolf) am Start. Diese gehen aber nicht Chancenlos an den Start. Luca Liß ist mit dem Team Rad-Net Favorit bei der 4000m Mannschaftsverfolgung. Im gleichen Einzelwettbewerb zählen Liß und Wolf zum erweiterten Favoritenkreis. Im Scratch dürften Happke und Liß ein Wort um die Medaillen mitsprechen. Paller und Becker zählen zu den aussichtsreichen Kandidatinnen im Scratch, Punktefahren und der (Mannschafts-) Verfolgung.

Michel Heßmann startet bei der Europameisterschaft

Es war sein großes Ziel, in diesem Jahr bei der Europameisterschaft an den Start zu gehen. Darauf war seine bisherige Saison konzentriert ausgerichtet. Viele schwere internationale Rennen und zuletzt eine gezielte Vorbereitung auf dem Zeitfahrrad. Am Donnerstag startet er in Tschechien im Zeitfahren, seiner Lieblingsdisziplin. Bei den bisherigen Rundfahrten war er stets unter den Top Ten zu finden. Dieses ist auch bei der EM sein Ziel.

 

 

 

 

 

Text: RSV Unna
Fotos: privat (die Zustimmung zur Veröffentlichung liegt dem RSV Unna vor)

 

 

 

 

 

Donnerstag, 16. August 2018

 

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